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Hautkrebsbehandlung

Therapie des Hautkrebses

Die Therapie der ersten Wahl ist bei fast allen Hautkrebsformen die Operation der Hautveränderungen mit ausreichend Sicherheitsabständen. Bei manchen Hautkrebsen kommt alternativ eine Creme, Kyrokaustik oder die Photodynamische Therapie (kaltes Licht), Laserbehandlung oder Bestrahlung in Frage. Andere Behandlungsformen bei Hautkrebs sind die Chemotherapie oder die Immuntherapie.

Aktinischen Keratosen (Vorstufen des weißen Hautkrebses)

Die häufigsten Vorstufen des weißen Hautkrebses sind aktinische Keratosen, die besonders im Gesicht und am Kopf nach langjähriger Lichtstrahlung auftreten. Einzelne Keratosen können vereist werden (Kryokaustik) oder mit örtlichen Chemotherapeutika behandelt. Alternativ kommen Behandlungen mit Cremes, die Laserbehandlung oder die Photodynamische Therapie in Frage.

Die photodynamische Therapie erfolgt mit sogenanntem kaltem Licht nach Anwendung Licht-sensibilisierender Cremes, die sich im Tumorgewebe anreichern. Die Creme wird für mehrere Stunden vor der Lichtbestrahlung aufgetragen. Danach wird mit dem kalten Licht bestrahlt. Die Behandlung wird eventuell nochmals nach ca. 2 bis 3 Wochen wiederholt. Die Bestrahlung dauert 8 min. Die Heilung erfolgt mit Krusten wie bei einer Schürfwunde. Zur Therapie der aktinischen Keratosen kommt in meiner Praxis auch die modernste Laserbehandlung im Einsatz.

Weißer Hautkrebs:

Basaliom und Plattenepithelkarzinom

Basalzellkarzinome Basalzellkarzinome sind die häufigsten Hautkarzinome. Die Therapie der ersten Wahl ist die operative Exzision. Diese wird bei kleinen Tumoren mit einem Sicherheitsabstand von wenigen mm vorgenommen. Im Gesicht wird die mikrographische Chirurgie bevorzugt. Dieses ist ein gewebsschonendes Verfahren, bei dem der Tumor mit einem minimalen Sicherheitsabstand entfernt und durch besondere mikroskopische Untersuchungen kontrolliert wird, ob der Tumor vollständig im Gesunden entfernt wurde. Oberflächliche Basaliome können mit photodynamischer Therapie oder mit dem Laser wie bei aktinischen Keratosen behandelt werden.

Plattenepithelkarzinome

Kleine Tumore werden chirurgisch mit wenigen mm Sicherheitsabstand exzidiert, bei größeren Tumoren ist manchmal die Suche nach befallenen Lymphknoten erforderlich.

Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom)

Das Melanom ist am häufigsten dunkel pigmentiert wie ein Leberfleck oder Muttermal und ist eine der aggressivsten Krebsformen des Menschen. Schon sehr kleine Melanome können Tumorabsiedlungen in anderen Gewebe und Organen verursachen. Vor Jahrzehnten verlief das Melanom zumeist tödlich. Heute werden ca. 85 % der Patienten, durch frühzeitige Diagnostik dank Auflichmikroskopie, allein durch operative Entfernung geheilt. Hierzu gibt es keine Therapiealternative. Wird es aber in späteren Stadien entdeckt ist genau so gefährlich wie vor Jahrzehnten.

Biopsie der Wächterlymphknoten

Ab eine Tumordicke von 1mm kommt die Entnahme der Wächterlymphknoten in Frage, um frühzeitig mikroskopisch winzige Metastasen zu entdecken.

Adjuvante Therapie

Eine adjuvante Therapie bedeutet eine vorsorgliche Therapie verstanden, so lange noch keine Tumormetastasen erkennbar sind. Es ist möglich, dass sich bereits einzelne Tumorzellen abgesiedelt haben, die man mit bildgebenden Untersuchungen noch nicht erkennen kann. Beim Melanom haben sich für die vorsorgliche Therapie die körpereigene Abwehrstoffen in Form von Interferon haben sich hier bewährt. Eine adjuvante Therapie mit Interferon wird bei Melanomen mit mehr als 1,5 – 2 mm Tumordicke und mit Metastasen in den Lymphknoten empfohlen. Neue Immuntherapien in Form von Antikörper werden derzeit entwickelt.

Chemotherapie

Das Melanom kann Tumorabsiedlungen in verschiedene Organe entwickeln, die nicht mehr durch Operation entfernbar sind. In diesem Fall ist nur noch eine medikamentöse Therapie möglich, um die Ausbreitung des Tumors zu verhindern.

Nachsorge

Nach einer Operation eines malignen Melanoms wird in der Regel eine Nachsorge in Form von regelmäßigen ärztlichen Kontrollen in Klinik oder Praxis empfohlen. Einzelne im Körper verbliebene „schlafende“ Tumorzellen können auch nach längerer Zeit wieder zu wachsen beginnen und Tumorabsiedlungen in Haut, Lymphknoten oder in entfernten Organen verursachen. Das wichtigste Ziel der Nachsorge ist es, dies frühzeitig zu entdecken. Eine dann mögliche frühzeitige Therapie von Tumorabsiedlungen (Metastasen) kann die Heilungschancen erhöhen.

Spezialleistungen

  • Computergestütze Hautkrebsvorsorge
  • Photodynamische Therapie (PDT)
  • Mesotherapie (Haarausfall, Allergien, etc.)
  • Biologische Warzenbehandlung (wIRA)
  • Faltenbehandlung (Botulinum, Hyaluron, Mesolift, Mesobotox, franktionierte Laserbehandlung, Fruchtsäure-Peeling)

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